Es gibt Menschen, die haben einen Masterplan für ihr ganzes Leben vor Augen. Bestimmte Ziele, die sie zu bestimmten Zeiten erreichen wollen. Nicht so die vier Mitglieder der britischen Band Editors. „Wir lassen uns eher unterbewusst durch das Leben treiben“, so Smith. „Wir sind nicht der Typ Menschen, die das Leben bis zum Ende planen.“
So hätten sie vor sechs Jahren, als sie nach ihrem Studium in Stafford nach Birmingham zogen um es als Band zu probieren, wohl kaum damit gerechnet, wie weit sie in so kurzer Zeit kommen würden: ein Jahr später hatten sie einen Plattenvertrag, ihre erste Single war nach zwei Tagen ausverkauft und ihr Debütalbum „The Back Room“ wurde für den begehrten Mercury Prize nominiert. Das zweite Album „An End Has A Start“ ging in England direkt auf Platz eins der Charts. So etwas kann man nicht planen.